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Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz: Fluch oder Segen

Roboter, die Häuser putzen, Autos, die von selbst fahren, und Handys, die mit uns kommunizieren – klingt alles etwas unheimlich, ist aber, wenn man es bedenkt, heute schon Realität. Künstliche Intelligenz ist immer weiter auf dem Vormarsch. Sie soll uns bei alltäglichen Dingen unterstützen und uns lästige Tätigkeiten sogar gänzlich abnehmen. Unser Haus saugt ein Staubsaugerroboter, das Auto erkennt Fußgänger rechtzeitig und stoppt, wenn wir mal unaufmerksam sind und Siri, Alexa und Co. beantworten uns Fragen, shoppen für uns im Internet oder wecken uns morgens mit unseren Lieblingsliedern. Aber nicht nur in den eigenen vier Wänden schleichen sich langsam aber sicher Geräte ein, die vermeintlich schon so klug sind wie wir Menschen.

Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz ist ebenfalls keine banale Zukunftsvision mehr. Sie steht zwar noch am Anfang und trotzdem werden bereits Horrorszenarien gestrickt. Wirtschaftsforscher wie Tyler Cowen oder Kenneth Brant glauben, dass Ausbildungen bald hinfällig sind und unsere Arbeitsplätze schneller vernichtet werden als neue Stellen nachgebildet werden (Quelle: WirtschaftsWoche, „Mein Chef ist ein Computer“). Nach einer Studie von McKinsey könnten in nur 15 Jahren potentiell fast 10 Millionen Berufe ersetzt werden (Quelle der Studie: McKinsey&Company, McKinsey Global Institute). Die meisten davon in der Hotellerie und in der Transport- und Lagerhaltung. Doch wäre das wirklich so schlimm? Gibt es nicht auch Vorteile von künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz?

Was ist künstliche Intelligenz?

Eine Definition von Intelligenz an sich ist schwierig, da sie jeden Menschen persönlich betrifft und individuell ausgelegt wird. Unter künstlicher Intelligenz versteht man allgemein den Versuch, eine Intelligenz nachzubauen, die der des Menschen ähnelt. Das kann im Rahmen eines Computers geschehen, der so programmiert wird, dass er seine eigenen Fehler erkennt und lernt, diese zu verbessern. Das ist der große Unterschied zur herkömmlichen Programmierung. In der Vergangenheit waren Computer immer nur so schlau wie ihre Entwickler. Das hat sich mittlerweile gewandelt, sodass Computer eine eigene Intelligenz entwickeln können. Hierbei unterscheidet man zwischen starker und schwacher künstlicher Intelligenz.

Die starke künstliche Intelligenz strebt eine vollkommene Replikation der menschlichen Intelligenz an, d. h. dass Computer auch ein „Bewusstsein“ erlangen können. So etwas bleibt aber auch vorerst Stoff von Science-Fiction-Autoren. Die schwache künstliche Intelligenz zielt darauf ab, das menschliche Denken zu simulieren. Das kann sie mit Hilfe der Mathematik und Informatik. Eine Maschine ist genau dann „intelligent“, wenn sie lernfähig ist, Wahrscheinlichkeiten abwägen und auf Basis von vorhandenen Informationen eine Lösung für ein Problem erarbeiten kann.

Wo kann künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz unterstützen?

Es gibt viele Möglichkeiten, wo künstliche Intelligenz uns jetzt schon die alltägliche Arbeit erleichtern kann. Und das nicht nur im Bürojob, sondern auch in anderen Bereichen. Chatbots können beispielsweise im Kundenservice oft gefragte Fragen von Kunden beantworten. So muss nicht dauerhaft jemand dieselben Fragen immer wieder beantworten und man kann sich auf die heikleren Angelegenheiten konzentrieren. Auch Rezeptionisten können so ihre Abläufe vereinfachen und z. B. anstrengende Nachtschichten weg fallen lassen. Für Bürokräfte gibt es die Möglichkeit mit bestimmten Automatismen Zeit zu sparen:

  • Automatische Synchronisierung der Daten, damit diese für alle Mitarbeiter auf allen Endgeräten verfügbar sind.
  • Koordination der Lastverteilung, sodass unwichtige Prozesse im Hintergrund heruntergefahren werden und so mehr Ressourcen zur Verfügung stehen.
  • Zuverlässiger Datenschutz und Netzwerksicherheit durch automatische und regelmäßige Prüfung des Systems, damit Schwachstellen rechtzeitig erkannt werden.
  • Priorisierung von Aufgaben durch Algorithmen, die beispielsweise das Postfach durchsuchen und automatisch das Wichtige vom Unwichtigen trennen.
  • Beantworten von Kundenanfragen durch vorgefertigte Textbausteine, die automatisch auf das Problem des Kunden angepasst und versendet wird.

Vor- und Nachteile künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz

Einerseits kann uns künstliche Intelligenz viele ungeliebte Aufgaben abnehmen und uns so mehr Zeit für wesentliche Dinge schenken. Sollten irgendwann beispielsweise Altenhelfer durch künstliche Intelligenz entlastet werden, haben diese wieder mehr Zeit, um sich auf die zwischenmenschliche Ebene konzentrieren zu können. Je weiter das Thema sich entwickelt können wir irgendwann auch ganze Diagnosen von Computern erwarten und Ärzte sich bei OPs unterstützen lassen. Intelligente Computer und Roboter können so auch zu Ratgebern werden. Viele intelligente Systeme können uns das Leben somit durchaus erleichtern.

Andererseits sind es eben immer noch Maschinen, die keine Bindung zu anderen Lebewesen aufbauen können (und sollen). In Bereichen wie Kundenservice könnte das ein negativer Aspekt sein, da doch die meisten gerne noch von echten Menschen bedient und beraten werden möchten. Auch sind solche Systeme bisher noch eher fehleranfällig. Die Computer müssen diese Fehler schließlich machen, damit sie daraus lernen können. Das bringt vor allem in der Anfangszeit noch eine gehörige Portion Misstrauen mit sich. Es wird noch lange dauern, bis man sich vollständig auf Maschinen verlassen kann.

Fazit

Künstliche Intelligenz muss nicht das Schreckgespenst sein, so wie es von Zukunftsforschern dargestellt wird. Es wird auch in der weiteren Entwicklung von künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz immer noch ein genügend großes Jobangebot geben – wahrscheinlich eben in eher technischen Branchen. In erster Linie erleichtert uns künstliche Intelligenz einige Arbeitsschritte und sorgt so dafür, dass wir mehr Zeit haben für wichtige Themen. Home Office wird eine immer weiter verbreitete Arbeitsform und könnte mit zunehmender Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz stärker zunehmen. Allerdings sind viele Unternehmen noch zeitgleich auf eine feste Büroadresse angewiesen – einfach, weil man seine Kunden nicht unbedingt in seinen eigenen vier Wänden empfangen kann oder will. Hier bietet Ihnen ein Virtuelles Büro eine gute Variante. Sie arbeiten bequem von Zuhause aus und haben zusätzlich noch eine feste Büroadresse, wo Sie Kunden postalisch oder telefonisch erreichen können. Und im Bedarfsfall können Sie sie in einem exklusiv ausgestatteten Büro für ein persönliches Meeting empfangen. So geht bei aller künstlicher Intelligenz auch das Zwischenmenschliche nicht verloren.


Titelbild: © Shutterstock/Willyam Bradberry

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