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Drohende Zinsentwicklung bremst Baufinanzierung bei Gewerbeimmobilien

Wer heute in vielen deutschen Metropolen Büroräume anmieten möchte, kennt die Problematik: Die Auswahl ist sehr gering, die Mieten sind hoch, das Angebot ist knapp. Wirklich Abhilfe kann langfristig nur die Schaffung neuer Flächen bringen – aber genau da hapert es vieler Orts gewaltig. Bereits heute werden viel zu wenige Neubauten errichtet, und wenn die Zinsentwicklung der Zentralbanken tatsächlich im kommenden Jahr nach oben geht, wie von vielen Wirtschaftsexperten befürchtet, drohen Neubauvorhaben im Bereich der Gewerbeimmobilien noch weiter nachzulassen – denn eine Verteuerung des Kapitals kann sich in der Branche als Investitionsbremse der Baufinanzierung auswirken.

 

Schon jetzt: Viel zu wenig Neubauvorhaben

Das Nachsehen hätten natürlich die Kunden. Aktuell liegt der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank bei 0,0% – unverändert seit dem 10. März 2016, als er von damals 0,05% noch einmal abgesenkt wurde. Trotz dieser Stabilität des preiswerten Kapitals konnten Neubauvorhaben die Knappheit der Gewerbeimmobilien in Deutschlands Metropolen, besonders in München, Stuttgart, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Frankfurt nicht wirksam lindern. Die Leerstandsraten sanken kontinuierlich. Dr. André Helf, CEO der COLLECTION Business Center Group, schätzt die Lage ein: „Es ist ungemein schwierig neue Flächen zu finden und für unsere Kunden bereit zu stellen. Wir suchen ständig nach geeigneten Objekten in verschiedenen Märkten, denn wir würden gerne expandieren und unsere Business Center an weiteren Standorten anbieten. Natürlich schauen wir uns auch bei Neubauvorhaben im Bereich der Gewerbeimmobilien um, aber leider müssen wir feststellen: Es wird viel zu wenig gebaut. Wenn die Zinsentwicklung nach oben geht, wird das sicher nicht besser werden. Schließlich müssen Investoren Baufinanzierungen stemmen. Wenn sie für das Kapital mehr zahlen müssen, schmälert das die Rendite und damit den Anreiz für Neubauvorhaben.“

 

Zinsentwicklung: Trend geht nach oben

In verschiedenen G20 Ländern sind die Zinsen bereits auf dem Weg nach oben, unter anderem in den USA, wo das Zinsentwicklung der Federal Reserve Bank bereits bei 2,25% angekommen ist, die letzte Erhöhung fand am 26.September 2018 statt – von damals 2,0%. Auch in Kanada wurden die Zinsen angehoben, von 1,5% auf 1,75% am 24.10.2018. 

 

„Wir dürfen nicht vergessen, dass es am deutschen Gewerbeimmobilien-Markt natürlich auch ausländische Investoren gibt, die ihr Baufinanzierungs-Kapital in ihren Heimatländern erwirtschaften – dazu zählen selbstverständlich auch die USA und Kanada, aber auch asiatische Länder in denen die aktuelle Zinsentwicklung nach oben tendiert,“ erklärt Dr. Helf, „langfristig sind steigende Zinsen nicht nur für Gewerbeimmobilien, sondern für den gesamten Immobilien-Markt Gift.“

 

EZB: Niedrigzinspolitik geht mit Draghi

In Europa hat die EZB angekündigt die „Geldschwemme“ eindämmen zu wollen. Viele Kritiker der Nullzinspolitik fordern seit langem einen Ausstieg aus dem billigen Geld, da die Inflationsrate im Euro-Raum bereits ansteigt. Allerdings hat die EZB auf ihrer Zinssitzung am 13.12.2018 beschlossen, den Geldstrom nicht schlagartig zu verteuern, sondern zunächst „nur“ den Anleihenkauf zu beschränken. Der Druck aus vielen EU-Hauptstädten wächst jedoch weiter, auch aus Deutschland: Hier gilt vor allem Wolfgang Schäuble als Kritiker Draghis und der Niedrigzinspolitik. Der Präsident des Deutschen Bundestages hat schon während seiner Amtszeit als Finanzminister gefordert die Zinsentwicklung nach oben anzupassen. Auch der Chefvolkswirt des Bankenverbandes BVR, Andreas Bley, wurde in den Medien mit den Worten zitiert: „Der aktuelle Leitzins der EZB ist viel zu niedrig.“

 

Mario Draghi, noch Präsident der EZB, ist für seine verhaltene Zinspolitik bekannt. Allerdings scheidet er im Oktober des Jahres 2019 turnusmäßig aus seinem Amt aus. Zahlreiche Volkswirtschaftler erwarten einen spürbaren Anstieg der Zinsentwicklung spätestens mit dem Amtsantritt seines Nachfolgers. Für Neubauvorhaben und Baufinanzierungen brechen dann im Bereich der Gewerbeimmobilien auch schwierigere Zeiten an – ein eher schlechtes Zeichen für Mieter und vor allem Gründer von jungen Unternehmen, deren Kapitaldecke durch die hohen Büromieten deutlich stärker geschmälert werden dürfte.

 

 

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